16 Zoll

Nach einem Blick durch ein 16" Teleskop auf M51 und M13 war alles klar: Ein 16" Dobson muss es sein.
Aus Kostengruenden und weil es Spass macht, ein Eigenbau.
16", das heisst ein Spiegel mit 40cm Durchmesser.
Hier kann man den Baufortschritt nun nachlesen - inzwischen ist das Teleskop beobachtungsfertig.

"Lessons learned" - Erfahrungen beim Bau des Dobsons

Meine ganzen Erfahrungen zum Bau eines Dobsons kann man in diesem Blog lesen, aber es gibt einige grundlegende Dinge die ich noch mal in einem eigenen Beitrag zusammenfassen möchte. “Lessons learned” quasi.

Ständige Schwerpunktberechnung/kontrolle
Den Bau eines Dobsons beginnt man mit dem Hut/Oberkorb. Der Grund dafür liegt darin, dass aufgrund der Hebelwirkung das Gewicht des
Hutes das Gewicht des Unterteils bestimmt. Bei der klassischen Dobsonbauweise liegt der Hebel bei ca. 1:5, d.h. 1kg am Hut muss mit
5kg am Unterteil austariert werden. Wenn man also mit einem leichten Spiegel und einer leichten Spiegelzelle plant, kann man oben keinen
5kg-Hut dranbauen, ohne unten dann Gewicht draufpacken zu müssen.
Im Buch von Kriege/Berry sind die Formeln beschrieben, ich habe mir hierzu ein Excelsheet geschrieben, was ich in nächster Zeit hier
bereitstellen werden. Damit kann man jederzeit anhand von Materialgewichten berechnen, ob das ganze noch im Schwerpunkt sitzt und ggf. gegensteuern.
Das geht auch bereits in einer sehr frühen Phase, da man z.B. für die Alustangen bereits vor der Bestellung das Metergewicht in Onlineshops sehen kann.
Die Wichtigkeit eines guten Schwerpunktes kann man gar nicht genug betonen, das ist neben der leichten Dreh-/Senkbarkeit des Dobsons das
Hauptkriterium, ob man Spaß am Gerät hat.

Stabilität vor Leichtgewicht
Ultraleichtdobsons sind eine feine Sache und es gibt tolle Geräte am Markt, aber man sollte ich gut überlegen, ob man in diese Richtung baut und immer die Stabilität im Hinterkopf behalten. Ich persönliche habe ja ein eher massives Gerät gebaut, aber habe dafür den Luxus, dass es absolut null stoß/windanfällig ist, nach dem Zusammenbau nicht kollimiert werden muss (bei f4,5) und sich auch mit sehr schweren Okularen selbst in tiefster Beobachtungslage nicht absenkt. Das ist ein Beobachtungskomfort den ich nicht mehr missen möchte.
Um noch mit einem Vorurteil aufzuräumen: Bei richtiger Berechnung der gleitenden Teile ist auch ein massives Gerät leicht dreh-/schwenkbar.
Auch Hochvergrößerung am Mond ist damit jederzeit möglich.

OAZ-Position
"Schubsen statt ziehen". Den OAZ würde ich immer auf die linke Seite (wenn man hinter dem Dobson steht) bauen. Dadurch kann man den Dobson "schubsen" um den Objekten zu folgen und muss ihn nicht ziehen. Viel präziser.
Ich habe den OAZ leicht gedreht (siehe Bilder), dadurch habe ich auch in tiefer Position einen leichten Einblick. Kann ich wirklich nur sehr empfehlen.

Stangen und Stangenklemmung
Die obere und untere Stangenklemmung ist ganz entscheidend. Meine Empfehlung wäre es, hier so massiv wie möglich zu bauen. Idealerweise kann man dann den Dobson zusammenbauen und muss nicht mal neu kollimieren so wie es bei mir der Fall ist.
Ich hab mir eine ganze Menge Varianten angeschaut (vor Ort und im Netz) und die von mir verwendete ist meiner Meinung nach die beste und stabilste Variante die es gibt. Zudem ist sie variabel, sprich ich kann die Länge später noch anpassen wenn das notwendig sein sollte (z.B. für Kameraequipment).
Die richtigen Stangen für den Truss sind ebenfalls sehr wichtig. Der Durchmesser muss natürlich passen, aber fast wichtiger ist die Wanddicke der Stangen, denn die bestimmt maßgeblich die Stabilität.

Äquatorialplattform für den Dobson
Ich hatte mir überlegt so eine Plattform zu bauen oder zu kaufen, aber nach einer Beobachtungssaison muss ich sagen, dass es nicht notwendig ist.
Man hat extrem schnell ein Gefühl dafür, wo die Objekte “hinlaufen” und selbst kleinste Objekte findet man so intuitiv sofort wieder wenn sie rausgelaufen sein sollten. Vorausgesetzt der Dobson ist stabil und dreht/schwenkt leicht. :)

Zeitplanung/ Motivation/ Rüstzeiten
Ich hatte familienbedingt (2 kleine Kinder) in der Regel nur die Nachtstunden zum bauen, also von 20-24 Uhr. Damit davon nicht die Familie aufwacht, habe ich im schallgedämmten (Tür) Heizungskeller die Werkstatt eingerichtet und dort gebaut. Der Großteil des Dobsons ist auf einer Miniwerkstattfläche von 1,5x2m entstanden.
Wenn man nun immer nur an so kleinen Teilen arbeitet und es manchmal auch etwas dauert, bis man dann etwas zusammenhat was man auch mal zeigen kann,
kann darunter schon die Motivation leiden. Das passiert vor allem, wenn man z.B. mal nur 30min Zeit hat und trotzdem was machen will.
Glücklicherweise kann man gleichzeitig an verschiedenen Stellen des Dobsons bauen und sich so die Zeit einteilen.
Ich hatte mir keinen festen Zeitplan gesetzt (durch Job und Familie nicht möglich), aber ich hatte in einer Excelliste die Zeiten geschätzt und
das auch protokolliert. Es kommt der Zeitpunkt, wo man vor den ganzen Einzelteilen steht und das Gefühl hat, man hat nix geschafft bisher und
dann ist das doch eine gute Motivation, anhand der “Bauliste” zu sehen, was man schon erreicht hat.
Das war auch der Grund für mich, den Blog als Bautagebuch anzufangen. Ich kann das nur empfehlen.
Entscheidend für Motivation ist die Reduzierung der Rüstzeiten, also der Zeiten die man für Auf- /Umbau der Werkstatt/Maschinen braucht. Das
sollte so kurz wie möglich sein. Idealerweise hat man eine Werkstatt in der man nur das Licht anmacht und sofort losarbeiten kann.
Wenn man abends arbeitet, verliert man übrigens auch einiges an Zeit für ständige Kontrollen und Nachmessungen, da sich leicht Flüchtigkeitsfehler einschleichen und man Dinge dann noch mal machen muss.
Interessante Sache: ein 3-Euro Aluwinkel für die Spinne kann plötzlich seeeeehr wertvoll werden, wenn man daran innerhalb einer Woche 5h gearbeitet hat. ;)

Arbeitssicherheit
Leidiges Thema, aber besonders wenn man abends arbeitet, sollte man mit Maschinen entsprechend vorsichtig sein.
Schutzkleidung hat neben dem Schutz noch einen anderen enormen Vorteil. Es lässt sich entspannter damit arbeiten.
Wenn ich eine Schutzbrille trage, kann ich beim arbeiten mit der Stichsäge ganz nahe an den Schnitt gehen und kontrollieren.
Wenn ich einen Gehörschutz trage, kann ich an der Fräse oder an motorisierten Sägen (Stich-,Kreis-,Kapp-/Gehrung) sehr viel entspannter arbeiten.
Wenn ich eine Staubschutzmaske trage, ist Holz fräsen viel weniger nervig und man ist nicht nur am Husten.
Ich kann das wirklich nur sehr empfehlen.

Baumarkt mit Rückgabemöglichkeit
Ich weiss nicht, wie oft ich im Baumarkt war, um irgendwelche Schrauben o.ä. zu besorgen. Besonders wenn man die Spiegelzelle selber baut, kommt man ums experimentieren nicht herum. Da ist es hilfreich, Dinge auch mal zurückgeben zu können, wenn die Schrauben o.ä. zu kurz sind.

Gute Bohrmaschine
Eine gute Standbohrmaschine ist extrem wichtig, besonders wenn man die Spiegelzelle selber baut. Ich habe eine aus dem Segment um 100 Euro und man kann damit bauen, aber Präzision ist damit nur sehr anstrengend zu erreichen. Lieber etwas mehr ausgeben oder gebraucht eine gute kaufen.
Zum bohren in Alu mit Petroleum (Baumarkt, bei den Farben) schmieren, alles andere taugt nichts.

Sägen
Am meisten zum Einsatz kam bei mir die Kapp- und Gehrungssäge. Das war eine aus dem unteren Preissegment für 50 Euro, aber schon mit Laser.
Sehr empfehlenswert. Rückblickend wäre eine mit Zugfunktion noch besser gewesen, dann hätte ich einige Dinge nicht auf der Kreissäge machen müssen.
Am besten eine mit einer mittleren Sägezahnanzahl auf dem Blatt kaufen. Damit habe ich´auch das ganze Alu geschnitten, von den Stangen bis zu den Aluwinkeln der Spiegelzelle oder sogar die Dreiecksflächen/ OAZ-Platte mit 6mm Dicke!

Gebrauchtteile
Am besten checkt man immer mal die Astroforen, da dort häufig Selbstbauteile angeboten werden. Ich kam so zu meinem Orionfangspiegel inkl. Halterung für 50 Euro statt ansonsten über 200 Euro!

Günstige Teile vs. “keine Kompromisse”
Am Anfang war bei mir eher der Gedanke da, so günstig wie möglich an einen 16”-Dobson zu kommen. Also günstigster OAZ, Fangspiegel usw.
Das ist eine gute Idee und z.B. mit den günstigen GSO-Spiegeln (HS und FS) macht man nichts falsch.
Trotzdem kommt man im Laufe des Baus immer wieder dazu, dass man dann doch keine Kompromisse machen möchte und lieber richtig gut baut, wenn man sich denn schon die Mühe macht so ein Projekt anzufangen. Ich habe mich dann z.B. für einen teuren Moonlight-OAZ entschieden und würde das jederzeit wieder so machen.
Für andere ist ein einfacher Helical vielleicht ausreichend, für mich wäre das jetzt (u.a. durch schwere Okulare) eine Schwachstelle über die ich mich ständig ändern würde. Also lieber etwas mehr Geld einplanen oder zwischendrin sparen. Und immer wieder die Foren auf Gebrauchtangebote checken.

Foren
In den Astroforen gibt es absolute Koryphäen zum Thema Selbstbau, die jederzeit gerne Antwort geben.
Wichtig dabei: vorher suchen, ob es das Thema schon mal gab, denn in der Regel ist man nicht der erste mit dem Problem. 90% der Fragen kann man damit schon mal klären. Wenn man dann selber einen Beitrag schreibt einfach darauf achten, dass alle benötigten Infos und Fotos drinstehen und der Beitrag somit leicht zu beantworten ist.






Kurzes Update

Ich hab lange nichts mehr geschrieben, daher ein kurzes Update.

Der Dobson funktioniert perfekt.

Mehrere Astrofreunde die selber schon Geräte gebaut haben, bei Volkssternwarten arbeiten und insgesamt mehr Ahnung haben, haben mir bestätigt, dass es ein 1A-Gerät ist.
Das schreib ich nicht als Eigenlob, sondern für die/denjenigen der hier auf dem Blog landet und sich fragt ob die Anleitungen so ok sind und man damit einen vernünftigen Dobson bauen kann.

Ja, man kann. :)

Okularhalter4 Okulare passen rein und das Ganze kommt dann an den anschraubbaren Kartentisch den ich gerade für den Dobson baue. Oben zu sehen sind (v.l.n.r.) 13mm und 31mm Baader Hyperion (beide in Verlängerungshülsen) und das Speers Walers 8-5mm Zoom.Das hier ist übrigens Bild #200 auf diesem Blog. :)

Okularhalter
4 Okulare passen rein und das Ganze kommt dann an den anschraubbaren Kartentisch den ich gerade für den Dobson baue.
Oben zu sehen sind (v.l.n.r.) 13mm und 31mm Baader Hyperion (beide in Verlängerungshülsen) und das Speers Walers 8-5mm Zoom.

Das hier ist übrigens Bild #200 auf diesem Blog. :)

"They see me rollin’, they hatin’." ;)
So, nachdem der Kübel ja doch ein ordentliches Gewicht auf die Waage bringt - mich dabei aber auch mit absoluter Stabilität bei sehr guter Nachführbarkeit von Zenit bis Horizont belohnt - wurde es Zeit, ihn mal ein paar schöne Schlappen zu verpassen. :)

Die Räder stammen aus dem Baumarkt. Stückpreis 35 Euro. Ein paar Meter weiter gab es auf einer Aktionsfläche eine komplette Schubkarre für 12,99 Euro, mit EXAKT DEM GLEICHEN Rad.
Tja, also ich natürlich zwei Schubkarren gekauft und dann ne Feuerschale aus den Mulden gebaut (Bild 1).

Einschraubmuffen
Auf Bild 2 sieht man, wie man die Einschraubmuffen zur Befestigung der Schubkarrenholme in die Rockerbox bekommt:

  • Vorbohren
  • mit 14mm Bohrer nachbohren
  • M8-Schraube mit einer Mutter nehmen und die Einschraubmuffe da draufdrehen
  • Einschraubmuffe an der Rockerbox ansetzen und die Mutter mit nem Schraubenschlüssel drehen.

Dadurch dreht sich die Einschraubmuffe ins Holz und man kann durch die Schraube sogar noch sehen, ob sie gerade reingeht. Bild 3 zeigt dann die Muffe im Holz.
Bild 4 zeigt wie die Holme an der Rockerbox festgeschraubt werden und auf Bild 5 sieht man die 2 Holme jeweils von Aussen- und Innenseite.
die versenkte Mutter auf der Innenseite sorgt dafür, dass man den Augenbolzen nicht verliert wenn man den Holm abnimmt.

Bild 6 zeigt die Achse fürs Schubkarrenrad - ein Stahlrohr mit 13mm Innendurchmesser.
Auf Bild 7 sieht man dann einen Holm mit Achse, die ruhig etwas überstehen darf (nicht so viel wie im bild, aber so 2mm geht schon).
Reihenfolge: langer M12-Bolzen mit Gewinde, Unterlegscheibe, Stahlrohrachse, Unterlegscheibe, Stoppmutter.

Und auf Bild 8 ist dann alles fertig montiert.

Gruener Schulftafellack

Der Spiegelkasten sollte mit Schultafellack gestrichen werden, damit jegliches Streulicht und Reflexionen verhindert werden.

Grüner Schultafellack ist hier nicht hilfreich, man braucht Schwarzen.
Aus diesem Grund sollte man sich im Baumarkt den Deckel und die Beschriftung genau anschauen, damit man nicht wie ich den falschen Lack kauft. *ARGHH*

Schleifen und Außenlack
Es hilft ja nix, der Eimer muss lackiert werden, aber große Lust hatte ich nicht darauf.
Also erst mal mit der Maschine alle Kanten geglättet/abgerundet (40er und 120er Schleifpapier, Bild 1). Bleistiftmarkierungen und linien weggeschliffen (radieren kann man vergessen, 120er Schleifpapier nehmen) und dann mit dem lackieren angefangen.
Als Lack nehm ich Treppen- und Parkettlack vom Obi auf Wasserbasis. Sehr gut zu verarbeiten, matt und hat eine schöne Haptik.
In der Sonne war er nach einer Stunde trocken, überlackieren geht aber erst nach 12 Stunden. Vorher aber mit 180er oder 240er Schleifpapier die erste Lackschicht anschleifen.
Die Ringe vom Oberkorb hängt man am Besten auf (Bild 3).

First Light!

Ich konnte mich gestern eigentlich nicht aufraffen was zu tun, aber dann dachte ich mir: Ok, wenigstens die ganzen Schrauben an der Fangspinne und am Oberkorb könnte ich mal mit Schraubensicherungskleber final montieren und die Justage OAZ-Fangspiegel machen. Also gesagt getan und danach mal kurz rausgeschaut: Sternenklar!

Also sofort den ganzen Krempel rausgetragen und gleich echten Feldtest gemacht, sprich Aufbau und Kollimation im Dunkeln, nur mit Stirnlampe. Das hat gut geklappt, nur die Stangenpaare sitzen gegeneinander gut auf Spannung, d.h. ich muss immer eine Stange von der Klemmung oben abschrauben, dann beide einzeln unten in die Klemmung stecken und oben wieder zusammen- schrauben. Damit kann ich aber leben, zumal das eigentlich auch dafür sorgen müsste, dass der Dobson so justiert dann auch justagestabil bleibt. Aufbauzeit ohne Kollimation waren 15min inkl. Sachen aus dem Haus tragen, Abbau ebenfalls.

Den Spiegel hatte ich ja für die Ermittlung der Stangenlänge schon mal drin, aber noch nicht final in die Zelle eingepasst.
Ging aber trotzdem gut und ich konnte mit dem kollimieren beginnen.

Als erstes auf Arcturus (Hauptstern im Bärenhüter) geschwenkt und natürlich war starkes Koma zu sehen, eine Kollimierung also wie erwartet dringend nötig.

Die Nachbarskatze fand das auch sehr spannend, als ich durchs Concenter-Okular geschaut habe, sah ich nämlich plötzlich die Spiegelung ihres Kopfs im Hauptspiegel und erwischte sie, wie sie mit den Vorderpfoten auf dem Spiegelkasten stand und reinschaute.

Die Kollimation hat ganz gut geklappt - zwischendrin gingen die Schrauben sehr schwergängig und ich hab lieber mal nach der Ursache geschaut und hatte da einen typischen Anfängerfehler gemacht: Ich hab den Spiegel durch die Justage oben gegen die Spiegelhalter gedrückt die ein Rausfallen nach oben verhindern sollen. Also schnell gelockert und weiter gings.
Ich schätze mal so 45min hab ich für die Justage gebraucht bis ich alles hatte. Ich muss das auf jeden Fall noch mal in Ruhe drinnen machen und vor allem in der richtigen Reihenfolge, sprich Stangenlänge noch mal checken und mit der Wasserwaage den Oberkorb, dann OAZ-Stellung prüfen und anpassen, dann OAZ-Fangspiegeljustage und dann den Hauptspiegel.

Das Bild war gestern aber trotz schlechtem Seeing ganz gut, erst im 13mm Baader Hyperion (138x Vergrößerung, entspricht ca.7,5mm Okular beim 8”/f5 Newton) war dann noch Koma zu sehen.

Der Himmel war leider nicht dunkel, laut http://www.globeatnight.org/observe_magnitude.html  war das zwischen Mag2  und Mag3, also eher mies.

Blöderweise war ich NULL vorbereitet was die Beobachtungsplanung anging, hatte also keinen Schimmer wo ich starten sollte.
Ich konnte das leider auch nicht drinnen schnell machen, da es bald wieder zuziehen sollte.

Also als erstes Mal in den großen Wagen geschwenkt und mich an M109 und M97 versucht. Leider hat irgendwas ins Teleskop geblendet, so dass ich im Okular auf einmal nur noch einen hellen Schein sah. Im Nachhinein fiel mir ein, dass ich ja noch keine Abdeckungen für die Tragegriffe im Spiegelkasten gebaut habe, da schien dann wohl das Licht der Dorflaternen rein.

Also nichts zu sehen, daher Schwenk in den Löwen und das Leo-Triplet probiert. mag9 war aber einfach nicht drin, dafür war es zu hell. Unterhalb von Denebola hab ich dann aber einen Doppelstern gesehen, den ich jetzt allerdings noch nicht identifiziert habe.

Gut, Schwenk zum kleinen Hund und Test an Prokyon. Der Doppelstern ließ sich im 13mm (138x) leider nur erahnen, da hier die Koma wieder das Bild verzogen hat.

Auf der Suche nach M44 sprang mir auch hier wieder ein Doppelstern ins Bild, den ich aber auch noch nicht identifiziert habe.

Als erstes richtiges Objekt kam dann M44 dran und das war wirklich ein toller Anblick. M44 passt beim 16” zwar nicht mehr ins 31mm Okular, aber das macht ja nichts.

Da es doch ordentlich kalt war (knapp über 0°C) und ich bereits fast 2h draußen, hab ich dann nur noch einen Blick in Richtung Virgo-Cluster gewagt, konnte den Ort allerdings nur schätzen, da Coma Berenice nicht sichtbar war.

So bin ich dann bei M64 gelandet und konnte die trotz des dunklen Objekts (8,5mag) und des hellen Himmels erkennen.

Da hätte ich mit dem 8” keine Chance gehabt. Eigentlich wollte ich dann weiter in Virgo gehen, aber als ich 2min später vom Deepsky-Reiseatlas hochgeschaut habe, war nur noch Arcturus zu sehen, alle anderen Sterne waren komplett zugezogen.

Um 00:40-00:54 dann also Abbau und Sachen reintragen. Auf dem Spiegelkasten hatte sich sogar schon Eis gebildet.

Fazit:
Der Dobson ist jetzt schon absolut benutzbar, vom noch vorhandenen Koma bei 138x (entspricht  7,5mm Okular bei 8”/f5) mal abgesehen.(Nachtrag: Das lag daran, dass ich nicht exakt kollimiert habe. f4,5 sind doch etwas anspruchsvoller als f5)

Mechanisch funktioniert er schlicht perfekt, schwenken und neigen gehen butterweich.

Er ist noch bottomlastig mit den Baader Hyperions ( 31mm und 13mm) und stellt sich z.B. bei M64 (21° Deklination) von alleine langsam wieder auf. Das lässt sich aber bereits mit einem Finger stoppen und ist insofern perfekt, da sich das sehr leicht mit wenig Gewicht am Oberkorb ausgleichen lässt. Andersrum wäre das aufgrund der Hebelverhältnisse ein Problem.


Second light am Tag danach

Für den Tag danach war eigentlich kein Beobachtungswetter vorhergesagt, dementsprechend skeptisch war ich, als sich draußen um 20 Uhr eine Wolkenlücke auftat, die allerdings so aussah als wenn sie nur 30min halten würde, da sich am Horizont schon Gewitterwolken auftürmten.

Durch das Wetter der letzten Monate nun so gar nicht verwöhnt, hab ich den Dobson dann trotzdem aufgebaut. Es war zwar noch nicht dunkel, aber wenigstens Jupiter würde ich somit zum ersten Mal durch 16” sehen können.

Der Aufbau lief problemlos, allerdings muss ich bei jedem Stangenpaar oben eine Stange abschrauben um die Stangen einzeln einfädeln zu können. Die Klemmung unten ist mit 4cm Dicke schon recht massiv, aber dafür auch extrem stabil wie sich zeigen sollte.

Nach 15min war alles rausgetragen und aufgebaut und ich konnte die Kollimation checken. FS zu HS war ok, nur die Mittenmarkierung am HS war off, musste ich unten am HS neu ausrichten. Das war aber auch nach 5min erledigt.

Balance und Okulare
Mit den Baader Okularen 31mm und 13mm ist der Dobson doch schon noch recht bottomlastig und neigt dazu sich aufzurichten. Ich hab also noch schön Spielraum am Oberkorb um das auszugleichen. Der Dobson hält auch die Kollimation wenn man bis in Hoirzontnähe geht, wie ich an den Trapezsternen des Orion (10 Grad Höhe!) eindrucksvoll sehen konnte. Siehe dazu die Orion-Notizen weiter unten. Okularwechsel klappen problemlos, auch zum 8-5mm Speers Walers.

Mit dem hab ich gestern übrigens das erste Mal getestet und komme bis auf die 8mm (bei Verwendung des Baader UHS-C: 7mm) in den Fokus. Glücklicherweise sind die Stangen nicht zu lang sondern einen Tick zu kurz, d.h. mit einer Verlängerungshülse von 1cm bin ich wieder voll im Fokus.

Das Baader 31mm zeigt bei f4,5 natürlich seine Schwächen: Koma am Rand, deutliche Bildfeldwölbung. Die 72grad Bildfeld müssen natürlich irgendwie erkauft werden. Als Übersichtsokular und für größere Objekte aber trotzdem sehr genial für den Preis. Das 13mm und das Speers Walers 8-5mm funktionierten prima. Trotzdem werde ich demnächst aber wohl in ein Televue Delos 12mm als Hauptobjektiv investieren.

Jupiter
Jupiter bot ein tolles Bild, beide Wolkenbänder und 4 Monde waren sichtbar. Später sogar noch ein drittes ganz schmales und kurzes Band weiter drunter. Den großen roten Fleck hab ich leider verpasst - die Strafe dafür, dass ich nicht vorgeplant hab. Das Bild flirrte anfangs ordentlich, wahrscheinlich durch den warmen Hauptspiegel, später wurde es besser, obwohl Jupiter über München stand.

Der Spiegel kam von ca. 18 Grad Celsius auf 4 Grad Celsius und musste sich natürlich erst mal anpassen. Einer der nächsten Bauabschnitte ist also die Spiegelkühlung.

Orion
Natürlich war ich auch gestern nicht auf Beobachtung vorbereitet und musste also im Feld gucken was so möglich ist.

Mein Ziel war es ja ursprünglich den Dobson so weit fertig zu haben, dass ich den Orionnebel M 42 dieses Jahr gut beobachten kann. Also Januar.

Das hab ich ja nun sauber verpasst, da ich zwischendurch 2 Monate hatte in denen ich beruflich und familiengesundheitsbedingt (2 kleine Kinder) nichts machen konnte.

Um so mehr hab ich mich natürlich gefreut, Orion gestern noch zu sehen und ich hab den Dobson schnell noch 2m zur Seite geschoben um eine bessere Position zu haben. M42 stand schon recht tief, aber der Anblick war schlocht überwältigend. Der Unterschied von 8” zu 16” zeigt sich hier so extrem, dass es mich fast umgehauen hat. Es sieht aus wie auf einem Foto: Der Nebel ist hell, die Strukturen im Inneren fein sichtbar und auch Ausläufer der Arme. Wahnsinn. Die Trapezsterne war klar erkennbar und trotz warmen Spiegel voll unterscheidbar im 31mm bei 59x. Das 13mm war dann schon etwas zu viel Vergrößerung, hier hätte ich gern das 17mm gehabt. Mit dem Baader UHS-C Filter wurden die Strukturen sogar noch etwas besser sichtbar. M43 war ebenfalls klar erkennbar.

Ich bin dann noch mehrmals im Laufe der 2,5h die ich draußen war zu Orion zurückgekehrt und der Anblick wär jedes Mal atemberaubend. Wie oben beschrieben, blieb uch die Kollimation erhalten und durch die Auskühlung des Spiegels und die zunehmende Dunkelheit einen Tag vor Neumond, wurde der Anblick auch immer besser. Ich bin Orion bis 10 Grad über dem Horizont und bis ans Ende meiner Höhenräder gefolgt und das Bild war stets scharf. Ich bin heilfroh, dass ich den Dobson so massiv konzipiert habe!

Weitere Deepsky-Objekte
Los ging es mit einem Check aufs Leo-Triplett (Galaxien um 9mag)  da war aber noch nichts zu sehen, es war wohl noch zu hell.

Also weiter zu M67, einem offenen Sterhaufen der sehr schön zu sehen war. hunderte Sterne in allen Helligkeitsstufen.

M48 ist zu groß fürs 31mm und kann trotz dichtem Zentralbereich seine Wirkung nicht voll entfalten, aber dafür flog eine Sternschnuppe durch, die erste im neuen Dobson. ;)

M50 ist ebenfalls zu groß fürs 31mm, dafür ist aber sein roter Zentralstern ein toller Anblick, wie er da so ganz allein in der Mitte steht.

M44 war gegen 22:30 sogar mit bloßem Auge sichtbar, aber auch zu groß fürs 31mm.

Also weiter zu den kleinen Objekten.

Galaxien im Sternbild Löwe
Die hellste Galaxie im Sternbild Löwe NGC 2903 war mit ihren 9mag extrem leicht, qausi im “Vorbeiflug” zu finden und gut zu sehen.

Deepsky ist mit dem 16” um einiges einfacher, da einen die Objekte förmlich “anspringen”. Ich kann schon jetzt sagen, dass ich nur it Hilfe des Telrads die Objekte schneller finde als mit dem 8” Newton und damit bin ich echt fix.

Der helle Kern ist gut im 13mm sichtbar, auch wenn das 31mm hier den besseren Überblick bot. Das Speers Walers 8-5mm hab ich nicht benutzt, alle Beobachtungen entstanden mit dem Baader Hyperion 31mm und 13mm.

Also weiter zu dunkleren Gefilden: Die Spiralgalaie NGC3344 ist mit 9,7mag und 3’ Größe dunkel und relativ klein, war aber im 31mm sofort erkennbar. Im 8” hätte ich null Chance gehabt, auch nur was zu erahnen.

Sie zeige sich als schwacher Fleck, ähnlich eines Nebels inmitten der davor stehenden Sterne.

Die Leo1-Galaxiengruppe mit M95, M96 und M105 war ebenfalls sofort zu finden (9,2-9,7mag). Die Kerne sind gut erkennbar gewesen.

Weiter zum Leo-Triplett welches gut ins 31mm passt und allein deshalb schon spektakulär aussieht.

M66 ist mit 8,9mag die hellste der drei Galaxien, der Unterschied zu M65 mit 9,3mag ist deutlich zu sehen. Beide sind oval und die Kerne waren gut zu erkennen.

NGC 3628 war ebenfalls schnell zu finden und besticht durch ihre lange Ausdehnung in Kantenlage. Auch hier ist ein Kern schwach abgesetzt sichtbar.

Um 23 Uhr zog es dann zu und der Fangspiegel fing auch an zu beschlagen. Also fix abgebaut und wieder rein ins warme Haus. :)

Fertigstellung Rockerbox
An der Rockerbox hatte ich noch 2 Klebearbeiten zu machen. Zuerst hab ich eine 12mm Birke Multiplexplatte mit Holzleim druntergeleimt (Bild 1) und dann das Ebonystar.
Beschwert hab ich das Ganze mit 140kg: 70kg Betonplatten und 70kg meine Wenigkeit. (Bild 2) ;)
Das Ebonystar lässt sich dann am Rand mit einem Teppichmesser recht  gut abschneiden (Bild 3) und zum Schluß hat man eine schöne glatte EbonyStar-Fläche (Bild 4).
Wo ich schon dabei war, hab ich dann noch die unteren Stangenbefestigungen in den Spiegelkasten eingeleimt.

Stangen zusägen und bohren
Nachdem ich den Abstand Oberkorb zu Spiegelkasten ja exakt ermittelt hatte, konnte ich durch Berechnungen auch die Länge der Stangen ermitteln. Diese lag bei einem Abstand von Oberkorb zu SK von 107cm bei 109cm.
Um die Stangen bei der Verschraubung oben nicht zusammenzudrücken, habe ich mir einen Buchestab mit 22mm Durchmesser genommen, den auf 21mm zugeschliffen (Bild 1), Stückchen abgeschnitten und das dann jeweils wiederholt, bis ich 8 Stücke hatte (Bild 2). Die habe ich mit einem Gummihammer in die Rohrenden geschlagen (Bild 3).
Mit einer selbsgebauten Bohrlehre habe ich dann die Löcher für die oberen Stangenbefestigungen gebohrt (Bild 4). Benutzt unbedingt so eine Bohrlehre, Ihr habt sonst keine Chance die Bohrung mittig im Rohr hinzubekommen.
Erst zum Schluß habe ich die Stangen gekürzt, denn so hätte ich eventuelle Fehlbohrungen noch durch abschneiden ausgleichen können. Da die Stangen unten aus den Klemmblöcken rausschauen können, habe ich auch nicht exakt auf 109cm gekürzt, sondern auf ca. 112cm und dann bei 109cm Schlauchklemmungen montiert. So kann man die Stangenlänge ganz leicht variieren.

Dann wurde es spannend: Klemmblöcke mit Schraubzwingen an den Spiegelkasten geklemmt, Stangen eingesteckt und oben verschraubt, Oberkorb aufgesetzt und mit Schnellspanner die oberen Stangenbefestigungen fixiert.
Anschließend hab ich den Spiegelkasten in Waage gebracht und den Oberkorb (Bilder 6 und 7) .
An die Spinne habe ich eine Schnur mit einer Schraube gehängt und konnte so sehen, dass der Mittelpunkt der spinne auch den Mittelpunkt der Spiegelzelle bietet (Bild 6). Perfekt!

Untere Stangenklemmungen oder “Warum man präzise arbeiten sollte”
Die unteren Stangenklemmungen haben mich einigen Nerv gekostet, weil ich nicht präzise genug gearbeitet habe.
Das Prinzip stammt von Reiner Vogel, der es von Stathis Kyklopas übernommen hat. Kann also nur klasse sein und ist es auch wirklich. :)

Doch der Reihe nach.
Zuerst hab ich den Oberkorb auf den Spiegelkasten gelegt und nachgemessen wie weit die Stangen unten vom Rand weg sein sollten, damit es stabil ist, aber sie gleichzeitig nicht zu sehr nach außen oder innen gebogen werden (Bild 1).
Dann hab ich aus einem dünnen Holzbrett ein Muster geschnitten  und damit rumprobiert und die notwendigen (vorher berechneten) Werte gecheckt (Bilder 2-4). Als nächstes hab ich dann aus 40mm Birke-Multiplex die Klemmblöcke geschnitten (Bild 5).
Als Winkel für die Schrägstellung kamen bei mir 80° raus. Dafür habe ich mir eine Bohrlehre gebaut, um möglichst alle Blöcke exakt fertigen zu können (Bild 6).
Ich hab also alle 4 Blöcke gebohrt, dann mit 8mm Längsgebohrt für die Schraube der Klemmung, dann den Klemmkeil ausgeschnitten (Bild 7), dann eine Einschlagmutter reingeschlagen und die Blöcke mit Schraubzwingen testweise im Spiegelkasten geklemmt. Dann die Stangen eingesteckt, den Oberkorb aufmontiert und dann kam die Ernüchterung, denn ich hatte beim Bohren einfach nicht darauf geachtet, dass die Schrägstellung exakt eingehalten wird, so dass die Stangen schräg und schief standen (bei 108cm Stangenlänge summiert sich so ein Fehler gewaltig auf) und ich den Oberkorb nicht sauber und mittig montieren konnte.
Es half nichts - ich musste alle 4 Klemmblöcke noch mal machen, was echt eine Sauarbeit ist.

Damit Euch das nicht passiert, hier die Anleitung wie Ihr das ganz exakt bohren könnt:

  • Bohrmaschinentisch exakt auf den Winkel (hier: 80°) ausrichten.
  • Aufpassen, dass der Bohrmaschinentisch nicht seitlich verschwenkt ist!
  • Anhand der eingezeichneten Maße an einem Musterholz eine Bohrlehre bauen: Holzbrettchen das ganz über den Bohrmaschinentisch reicht und links einen Anschlag für den Klemmblock hat und rechts unter dem Brettchen ein Stück Holz, damit es nicht vom Bohrmaschinentisch rutscht. Siehe Bild 6.
    Die Position des Anschlags links anhand des vorgezeichneten Musterbrettchens ermitteln.
  • Muster bohren und mit dem Muster am Spiegelkasten checken, ob die Schrägstellung stimmt
  • das Muster muss perfekt sein, wenn es von den Maßen her nicht genau passt, oder die Löcher auf der Unterseite nicht parallel sind, mach ein neues!
  • Muster auf das Brettchen legen, links am Anschlag ausrichten und mit dem Forstnerbohrer die exakte Bohrposition nachvollziehen. Diese dann mit Strichen auf der Bohrlehre markieren, das Musterbrett um 90° drehen und für das andere Loch wiederholen und ebenfalls markieren.
  • Planen der Bohrung: Der Standardhub von 5cm reicht nicht um mit einem Forstnerbohrer ein 4cm Stück Holz schräg zu durchbohren. Die Höhes des Bohrtisches also so einrichten, dass der Forstnerbohrer wenn er bis zum Anschlag ins Bohrfutter eingeführt ist, knapp über der Oberfläche des Holzes ist. So braucht man dann wenn man am Anschlag des Bohrhubs angekommen ist, nur den Bohrer lockern, etwas weiter ins Loch fallen lassen und wieder klemmen. AUF KEINEN FALL DEN BOHRTISCH IN DER HÖHE VERSTELLEN!
  • Achtung: Wenn der Forstnerbohrer unten durchs Holz bricht, gibts einen starken Ruck, auch bei schwachen Tischbohrmaschinen, also gut festhalten.
  • Das Ganze ist übrigens extrem staubig und dreckig. Und da das Multiplex recht schnell die Schneides Forstnerbohrers killt (neu anschleifen notwendig) stinkt es stark nach verbranntem Holz. Noch vor dem Fräsen der diversen runden Platten und Ringe für den Dobson ist das mit Abstand die dreckigste und stinkigste Arbeit.
  • Bohren der Schrägklemmungen: Eine Seite anbohren, dann drehen und die andere Seite anbohren. Beim Anbohren kann trotz aller Vorsicht was schiefgehen und die Bohrung sitzt nicht richtig. Darum ist es besser das gleich am Anfang zu merken und nicht wenn ihr die erste Bohrung fertig habt und die zweite anfangen wollt.
  • Nach dem Bohren der zwei Löcher die Unterseite des Klemmblocks checken und sich freuen oder ernüchtert sein: Die Löcher sollen hier genau so parallel sein wie oben. Sind sie es nicht, wegschmeissen und ein neues machen. Andere Möglichkeit gibt es nicht.
  • Reine Bohrzeit pro Bohrung in 4cm Multiplex war bei mir ca. 3-4 Minuten.